The Future of Recruiting

Home Office boomt – nicht zuletzt „dank“ der Corona-Pandemie. Die softgarden-Studie „Future of Recruiting“ zeigt, wie sehr die Ansprüche von Jobsuchenden und die Angebote der Unternehmen in dieser Hinsicht auseinandergehen und welche Prioritäten Personalabteilungen in Zukunft setzen sollten.

Befragt wurden insgesamt 3.561 Bewerber*innen sowie 251 HR-Verantwortliche, Zeitraum der Studie war Mai bis August 2021. Es zeigt sich, dass insbesondere Home Office bzw. remote work entscheidend für die Jobsuche ist. So suchen 70,6% bereits jetzt nach entsprechenden Jobs, drei Viertel gehen davon aus, dass die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten, nach Corona ein Schwerpunkt bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers sein wird. Dennoch beziehen nur 23,4% der aktuellen Jobanzeigen Home Office ein. Zudem glauben lediglich 49% der befragten HR-Verantwortlichen, dass zukünftig mehr remote work von ihren Unternehmen angeboten werden wird.

Auch die Erwartungen an die digitale Fitness von Arbeitgebern sind im Angesicht der Pandemie gewachsen: Fast 85% der Bewerber*innen erwarten eine bessere technische Ausstattung als bisher, mehr als drei Viertel und 76% rechnen bezüglich digitaler Prozesse mit größerer Transparenz. Über 70% erwarten zudem mehr Schnelligkeit.

Insgesamt hat Corona die Prioritäten von Jobsuchenden sichtbar beeinflusst. Softgardens Studie zeigt, dass „New-Work-Klassiker“ wie Sinn, engagierte Führungskräfte und Eigenverantwortung an Zustimmung verloren haben, wenngleich sie weiterhin aufgezählt werden. Wichtigste Aspekte bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber sind nun eine offene Kommunikation (51,9%), ein gutes Gesundheitsmanagement (45,8%) sowie Jobsicherheit (45,2%). New Work selbst ist zwar für HR-Verantwortliche mit 75,5% weiterhin sehr relevant bei der Bewerbersuche, allerdings geben 41,4% der Jobsuchenden an, ihnen sei der Begriff unbekannt.

Wie bereits einige andere Studien zeigt auch die softgarden-Untersuchung, dass „business as usual“ nicht mehr zeitgemäß ist und Unternehmen sich bei der Suche nach den besten Fachkräften auf die neuen Entwicklungen einstellen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die strategische Entwicklung entsprechender Faktoren wird in den nächsten Jahren entscheidender denn je.

Die gesamte Studie finden Sie hier»